Beiträge von ronnie

    Ich kannt bei Ronnie das Nuckeln an z.B. Deckenzipfeln. Mir hat damals die VTÄ gesagt, das sei ein Mittel zur Selbstberuhigung.

    Im Laufe der Jahre hat das dann abgenommen.

    Hier leben sie in völliger Abgeschiedenheit inmitten herrlicher Natur und eingefahrener Gewohnheiten, die Sicherheit geben. Und genau das müssen sie im neuen Zuhause erst einmal wiederfinden.

    Das ist genau das, was glaub ich viele Menschen bei der Adoption unterschätzen, auch bei einem "normalen" Hund! Zum einen die enorme Umstellung, die für den Hund über ihn hereinbricht, ohne dass er wüsste, warum. Dann zum anderen immer die Idee, dass der Hund "gerettet" wurde und nun "dankbar und froh" ist. Natürlich entgehen viele Hunde durch die Aufnahme in einer Auffangstation einem schlimmen Schicksal, und oft kommen sie auch tatsächlich aus schlimmen Verhältnissen. Aber soweit in der Auffangstation (und manchmal auch schon vorher bei den ursprünglichen Besitzern) für das leibliche Wohl gesorgt ist, sprich: der Hund satt wird, keinen Durst und schutzlos Eiseskälte, sengende Hitze o.ä. leiden muss, er sicher vor Mobbing ist, denke ich mal, dass sich so ein Hund auch durchaus wohl fühlt und er nicht das Gefühl hat, ihm fehlt etwas. der ist dann möglicherweise erstmal nicht so dankbar über seine Rettung, sondern im Wesentlichen verunsichert, was jetzt aus ihm werden soll.

    Unsere VTÄ hat mal gesagt, zum Glück seien Hunde ja so unglaublich anpassungsfähig...

    Aber ich finde es so, so toll, das mit den Hunden gearbeitet wird. Ich glaube nicht, dass das überall Standart ist.

    Das kann es ja gar nicht sein, denn die meisten Leute dort arbeiten ja ohnehin ehrenamtlich, tun sicherlich, was sie nur können, aber letztlich müssen die soch auch ihren Lebensunterhalt verdienen, sich um ihre Familien kümmern usw.

    Das sind natürlich alles so Details, die ihr nur selber einordnen könnt, eben weil ihr wisst, wie sich Alex normalerweise bei solchen Begegnungen verhält. Wenn das Verhalten erkennbar anders war, ist es doch durchausmöglich, dass sie sich erkannt haben.

    Ich kann nur sagen, dass Ronnie und der Hund meienr Cousine, die sich höchstens einmal im Jahr getroffen haben, sich durchaus kannten, das ist ja auch eine sehr lange Zeit, die jeweils zwischen dem Wiedersehen lagen.

    Ich auch! Ronnie hatte vor allem immer Horror davor, wenn ich mich ihm mit irgendeinem "Werkzeug" genähert habe. Deshalb habe ich auch gelernt, die Biester mit dem Fingernägeln zu entfernen. Das ging bei ihm am besten.

    Allerdings kenne ich das auch von der Hündin meiner verstorbenen Tante: die ist höchst bummelig unterwegs, nur Richtung Heimat bekommt sie dann Beine. Woran das liegt? Keine Ahnung, meine Tante hat sich große Sorgen darum gemacht, hat sie unter jedem nur möglichen Aspekt durchchecken lassen - ohne echtes Ergebnis! smweißnichtsmweißnichtsmweißnicht

    Schmerzen waren nicht feststellbar, in irgendeiner Form traumatisiert oder so ist sie auch nicht.

    Futtersuchspiele, über Baumstämme balancieren o.ä. helfen da auch leider nicht um sie zu motivieren. Sie kommt zwar irgendwie mit, auch wenn sie frei läuft, aber seeehr langsam und Begeisterung sieht auch anders aus.

    Oh, das kannte ich bei Ronnie sehr gut!

    Ich war damals hochmotiviert, wollte meinen Hund beschäftigen, fördern, was mit ihm gemeinsam machen - und er fand es nur doof, hat höchsten mir zuliebe bisschen lustlos mitgemacht.

    Ronnie ist allerdings sehr gerne spazieren gegangen, aber eben einfach nur spazieren gega<ngen, mit viel Zeitung lesen und so.

    früh morgens ist der Hund noch zu müde um lange Strecken zu gehen

    smlachDas wiederum kenne ich von Hugo! Der ist abends zu müde, um lange Strecken zu gehen. Sobald der Herr zu Abend gegessen hat, zieht er gewissermaßen den Schlafanzug an und ist dann eigentlich nur noch für eine kleine Pipirunde zu haben. Je nach Laune tut er das dann auch unmissverständlich kund, indem er einem den Weg vertritt und einen durch Anspringen zum Umkehren motivieren möchte, wenn man die falsche Richtung (zur größeren Runde) einschlägt. Das macht er, wenn mein Mann abends allein mit ihm geht.

    irgendwie entspricht Aura damit wohl sogar dem Zuchtziel der Meutehunde in Jägers Hand.....den Sommer über wird im Gehege mit er Meute abgehangen bis es dann im Herbst für wenige Wochen zur Jagd geht.......danach muss sich wieder ausgiebig gepflegt werden....

    Nicht nur Meutehunde, auch Galgos leben nach diesem Muster: Hochleistung während der Jagdsaison, der Rest ist ganz viel Herumliegen und Chillen.

    Ja, er ist unglaublich gechillt und souverän - bis auf das Alleinbleiben, aber das wird wohl schon. Ich habe jetzt ja von Simone das O-Heare-Buch zu dem Thema bekommen, das, was ich darin bisher gelesen habe, stimmt mich ganz hoffnungsvoll.

    jeden Fussgänger kommentiert

    Nein, das macht er generell nicht, auch keine Hunde - nichts!

    Er bellt überhaupt eigentlich nur dann, wenn er allein ist (also auch, wenn er nichts zum Kommentieren sieht), oder wenn ihm langweilig ist und er Leben in die Bude bringen will, dann aber ganz gezielt als Aufforderung. Ignoriert man das bzw. verbietet ihm das Bellen, hört er auf und legt sich hin... MuDE.gif

    Das Alleinbleiben lässt sich einigermaßen gut an...

    Man muss dazu sagen, dass wir in den letzten Tagen oft das "Alleinbleiben light" geübt haben: unser Sohn ist jetzt während der Semesterferien da, physisch zumindest, denn er ist viel mit und bei seinen Freunden unterwegs, kommt dann irgendwann mitten in der Nacht heim und schläft anderntags bis in die Puppen oben in seinem Zimmer.

    Heißt für Hugo: gefühlt ist Hugo allein, praktisch nicht, mein Sohn greift nur dann ein, wenn Hugo gar zu sehr bellt, das ist wenn, dann in der Regel innerhalb der ersten Phase, nachdem ich weg bin, danach ist dann eher Ruhe. Das waren jetzt alles Fälle, wo ich (beruflich) länger weg musste.


    Ansonsten gehe ich ja mehr oder minder täglich einkaufen, und zwar dann, wenn Hugo ganz allein ist, das dauert ca. 20-45 Minuten. Hugo hat sich jetzt angewöhnt, dass er dann oben im Schlafzimmer am Fenster steht und die Straße beobachtet, aufmerksam, aber ohne Gebell, auch dann nicht, wenn er mich gehen und kommen sieht. Ich denke, das würde ich ihm so lassen, damit er nicht so ein Gefühl von Kontrollverlust hat. wie würdet ihr das halten?

    Das muss vor ca. 10 jahren gewesen sein. Damals war Ronnie ja neu bei uns und sehr, sehr schwierig. Irgendwer (Ausländer) auf der Straße sagte dann damals zu mir, zu uns müsse mal eine "Tier-Nina" kommen. Ich wusste erst gar nicht, was er meint, dann fiel mir ein, dass er die Tier-Nanny meinte! smlach

    Macht Nala gar keinen Unterschied zwischen Hündinnen und Rüden? Wenn doch, wäre es ja evtl. möglich, mal irgendwann nen sexy Kerl für sie aufzureißen. lach.gif

    Also Ronnie kam - obwohl selbst ein (kastrierter) Rüde - Zeit seines Lebens tendenziell besser mit Rüden als mit Hündinnen klar, weil letztere gerne mal bisschen zickig und launisch waren und ihn das überforderte. Bei Rüden wusste er wohl besser, woran er war.

    nun, ähm, hat Nala ja nun überhaupt nicht. smverlegen ich weiß, dass das doof ist, ihr habt immerhin 2 Hunde , aber ich weiß nicht, wie ich es anstellen soll, jemand passendes kennen zu lernen. Also ich bin dann schon eigentlich ein Tierquäler...

    Eins ist hier im Zusammenhang mit Hundekontakten noch gar nicht erwähnt worden, und das sind die indirekten Kontakte über Markierungen. Ronnie hatte lange Zeit mehr oder weniger ausschließlich so Kontakt zu anderen Hunden, und ich denke schon, dass ihm das in der Form auch wichtig war. Zumindest hat er immer sehr interessiert "Zeitung gelesen".