Beiträge von claire

    Evtl. auch mal überlegen, ob der Kofferraum vielleicht zu groß ist. Der Hund von Freunden hat im grossen Auto gekotzt was das Zeug hielt. Im kleinen Auto, wo auch der Kofferraumplatz sehr beschränkt war, fühlte er sich relativ wohl.

    Hab ich auch schon fast gehabt. Da war ich mit Laila am Futtermarkt Menschen gucken. Ein älteres Ehepaar lädt ihren Terriermischling aus, Flexi dran und lässt ihn zu meinem Auto rennen. Auf meine Ansage, dass mein Hund Angst hat und auf ihren losgehen würde, kam bloss "haha, so ein grosser Hund ...". Ich hab dann gebetet, dass Laila liegen bleibt und hab den Hund abgedrängt ...


    Simone, Laila hätte wahrscheinlich auch keine Hundekontakte, hätte sie Neo, Inka, Dougy, Alf und Ronja nicht innerhalb der ersten Tage kennengelernt. Alles, was sie da kennengelernt hat, akzeptiert sie als ungefährlich. Als Alf und Ronja starben und dafür dann Klara und Pepper eingezogen sind, hat sie die im Haus kennengelernt und gut war. Ich hätte aber niemals nicht fremde Hunde ins Haus eingeladen, wenn ich nur gewusst hätte, Laila geht auf alles los. Laila macht sogar einen Unterschied beim Kennenlernen zwischen Haus und Garten. Als Paddy uns besucht hat, wollte sie ihn im Garten fressen, im Haus hat sie ihm die Schnauze geleckt und sich dicht an ihn gekuschelt. Bei Odin hat sie die Jungs ganz sanft getrennt, als es ihr zu wild wurde.

    Vielleicht braucht Nala auch eine bestimmte Konstellation, wenn sie Hunde kennenlernt.

    Den Artikel über die Helikopter-Hundehalter in der Wuff habe ich auch gelesen, mit sehr gemischten Gefühlen. Vielleicht liegt das daran, dass ich Hunde habe, die Management brauchen. Hier scheint es auch wieder nur schwarz/weiß zu geben wie bei vielen anderen Themen auch. Mir fehlt der Blick auf die Bedürfnisse der Hunde.


    Das hab ich auch gedacht und auch überlegt, ob ich einen Leserbrief schreibe ... Andererseits ging es um eine spezielle Begegnung und wer von uns geht freiwillig in ein Hundefreilaufgebiet und will dann keinen Kontakt valasm

    Mit Neo habe ich wenig gemanagt. Ich hab zugesehen, dass er niemanden (Mensch und Hund) bedrängt und das war es dann. Neo ist oft splittend zwischen andere Hunde gegangen.

    Von Marnie habe ich andere Hunde ferngehalten, sie fand die auch nicht toll, hat aber im Laufe der Jahre gelernt, wie man die Warnstufen einsetzt und dass die meisten Hunde darauf reagiert haben. Je älter sie wurde, desto weniger kam sie mit lauten und plötzlichen Geräuschen zurecht. Die Geräusche kann ich ja nicht beeinflussen, da haben wir dann oft andere Wege gesucht oder sind später noch mal losgelaufen.
    Laila ist da eine andere Hausnummer. Da manage ich jeden Besuch, der ins Haus kommt, laufe Bögen, wenn wir draussen Menschen und/oder Hunde treffen. Ich plane sogar, was sie wann zu futtern bekommt, damit ihr Hirnchen gescheit arbeiten kann.


    Ich denke, es kommt ganz auf den eigenen Hund an, wie oft und wo man eingreift. Ist der Hund selbstbewusst genug muss man weniger eingreifen, als wenn der eigene Hund schnell überfordert ist. In der Stadt wird man wahrscheinlich auch mehr regeln müssen als auf dem Land wo man kaum mal jemanden trifft.

    Welches Wasser solls denn sein?

    Ich fahr innder zweiten Septemberwoche hierhin http://www.ferienhaus-tini-friedrichskoog.de Soweit ich weiss, ist vor mir keiner da, einfach mal anrufen.

    Ich kenn das Haus, Hundestrand (Grünstrand) ist wirklich direkt vor der Tür und der ist nicht überlaufen. Steffen und Bettina sind sehr nett und haben selber 3 Hunde.

    Ich hatte auch schon die "normalen" Würste. Unsere sind da auch drauf abgefahren.

    Soweit ich mich erinner, werden die in der Folie eingekocht. Ist ja auch metallisch beschichtet.

    Also das halte ich ja für völlig falsch! Einen Hund auf den Arm nehmen wenn ein anderer in die Nähe kommt....Trainer gibt es....

    Welche Probleme daraus entstehen sieht man ja bei den vielen kleinen Schosshunden die völlig verzogen sind.


    Was hat das jetzt miteinander zu tun?

    Solange man ansonsten mit seinem Hund arbeitet, damit Probleme gar nicht erst entstehen bzw. man an Lösungen arbeitet, ist das für mich eine Option (geht leider nur bei kleinen Hunden). Ich mache es letztendlich bei Laila nicht viel anders, wenn ich sie zwischen meine Beine nehme.

    Und bei einem eh schon ängstlichen Kleinhund bewahrt ihn der Arm vor einer weiteren unschönen Erfahrung von einem grösseren Hund plattgewalzt zubwerden.

    Genau, das ist mein gieriger Neo. Wobei ich echt überlege, wie er das bei dem Deckentraining gemacht hätte ...

    Schön, dass das bei Euch so gut klappt :thumbdown:

    Da würde ich aber noch mal nachfragen. Ich kenn das eigentlich auch nur so, dass nach AB der Magen/Darmtrakt erst mal in Aufruhr ist. Neo reagiert da immer mit Durchfall drauf.

    Ich würde auch 2 Decken nehmen. Unsere erste Hündin war so auf eine Decke konditioniert, dass sie im Biergarten nicht zur Ruhe kam, wenn nicht wenigstens ein Handtuch ihren Platz markiert hat. War so nicht geplant, war dem Leben geschuldet.

    Wenn Du 2 Decken aufbaust, können die Hunde auch mal die Decke tauschen und hinterher hast Du dann irgendeine Decke, die den Ruheort markiert.

    Bei Laila ist das auch. Da liegt dann auf einmal so eine Krallenhülle rum ... Anfangs hab ich auch gedacht, einer der beiden hat sich was abgerissen, aber sah immer alles ganz normal aus. Jetzt hab ich bei Laila gesehen, dass sie die Daumenkralle häutet, da sitzt nämlich jetzt auch was drüber wo sie wohl dran geknabbert hat. Aber zum TA wär ich damit nie gegangen.

    Ach so rum, jetzt hab ichs ...

    Bei einem Hund wie Kuki finde ich das sehr mutig, ihn "einfach so" zu halten. Da hast Du garantiert unbewusst Vorarbeit geleistet, damit er wusste, es passiert ihm nichts. Und Du hast ihn wahrscheinlich beim ersten mal halten in einer Situation erwischt, wo er offen dafür war und er dann ein wohliges Gefühl hatte. Kuscheln schüttet ja Oxytocin aus, das hilft beim denken und entspannen. Und Entspannung ist ein tolles Gefühl.


    Aber telefonieren können wir trotzdem gerne mal. Ich find Eure Geschichte extrem spannend.

    Ich versteh Dich schon. Ich habs ja bei Laila ähnlich gemacht und ihr hilft halten oder sich an mich pressen ja auch.


    Ich glaub aber, du verwechselst gerade das Markerwort mit dem halten als Lob oder Hilfe. Ich würde unabhängig von dem Halten den Marker aufbauen. Den Marker oder Clicker kannst Du ja auch z.B. bei Tricks anwenden wenn Du shapest, also den Trick ausarbeitest. Wenn du z.B. dem Hund eine Rolle beibringen willst, würdest Du ja das Verhalten "Hund legt sich freiwillig auf den Rücken" markern und dann alles weitere was Richtung einmal um die Körperachse geht auch wieder. Belohnung wäre hier z.B. ein Keks oder ein Lobwort.

    Für Hunde wie Kuki könntest Du den Marker über z.B. Leckerlies aufbauen. Du kennst Deinen Hund ja. Wenn der Marker sitzt, kannst Du mit allem bestätigen was ihm gefällt. Also z.B. er tickt bei entgegenkommendem Hund nicht aus, click und als Belohnung hinterherschnüffeln. Oder bei Menschen im engen Kontakt click und als Belohnung kuschelst Du mit ihm. Das ist jetzt für ihn eine Belohnung, war es aber wahrscheinlich vor einem Jahr noch nicht. Was wir als Belohnung empfinden ändert sich ja im Laufe der Zeit immer mal. Ist Tagesform abhängig oder vielleicht hat klettern früher mal Spass gemacht aber heute tun die Knochen dafür zu weh oder ....


    Also wichtig ist erst mal, den Marker zu etablieren - wie das für den jeweiligen Hund am besten geht, hängt immer davon ab, was dem Hund Spass macht. Danach bist Du unabhängig mit dem was Du machst, nur es muss immer eine Belohnung folgen.


    Ich hoffe, ich hab mich halbwegs verständlich ausgedrückt, sonst lass uns mal telefonieren biggrin

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Clicker deswegen "besser" ist, weil er durchdringender ist. Der Click tönt schon gut durch anderen Lärm, das schaffst Du mit der Stimme nicht. Mein Mann war mal mit Neo raus und ich hab derweil mit Laila im Garten was geclickert. Neo hat den Clicker schon gut 200 m vor unserem Haus gehört und darauf reagiert, Männe hat es kurz danach auch gehört.


    Konsequent solltest Du mit Markerwort und mit Clicker sein. Eine Belohnung kann ja auch verbal sein, wenn Du also mal kein Leckerchen parat hast oder das Markerwort Dir so mal rausschlüpft, schiebst Du ein Lobwort hinterher und gut ist. Lobworte benutzt Du ja jetzt auch, Deine Hunde wissen also, was es bedeutet.


    Wenn wir jetzt einen Hund nehmen, der kaum Leckerlies nimmt und menschlichen Kontakt einfach gruselig findet, ist der Aufbau des Clickers oder Markerwort schwieriger als bei einem verfressenen Hund, aber gehen tut das. Ich würde mit der Belohnungsliste anfangen und alles aufschreiben, was der Hund als Belohnung empfindet und auch versuchen, dem eine Reihenfolge zugeben. Nehmen wir an, der Hund sieht Abstand zum Menschen als größte Belohnung an und das Markerwort soll "click" sein. Ich würde mich wahrscheinlich dem Hund soweit nähern, dass er es gerade noch aushalten kann, "click" und als Belohnung weggehen (und auch erst mal weg bleiben). Nach kurzer Zeit das ganze nochmal, vielleicht auch noch ein drittes mal und das war es dann für den Tag. Der Hund merkt sich das schon, dass nach dem "click" immer der Abstand als Belohnung kommt und da der Abstand ja Erleichterung bringt, ist das "click" auch positiv verknüpft. Ich denke, es wird um einiges länger dauern bis die Verknüpfung fest sitzt als wenn Du mit Leckerlies arbeiten kannst, aber es geht. Vielleicht wird der Hund dann auch irgendwann neugierig, weil Du immer kurz da bist und dann wieder gehst, vielleicht findet er irgendwann Deine Nähe toll und lässt sich sogar streicheln, dann hast Du weitere Möglichkeiten zu belohnen (mal kurz abgewandt sitzen bleiben, mal streicheln ...).

    Angenommen, der Hund findet Menschen gruselig, ist aber in der Lage, ein Plüschie/Stöckchen/Ball/Dummy/... das der Mensch wirft, aufzunehmen und damit zu spielen. Dann musst Du Dich halt mit möglichst vielen Plüschies oder Dummies bestücken, dann dem Hund soweit nähern, dass er es gerade noch aushält, "click" und das Plüschie fliegt von mir weg, Hund rennt hinterher, spielt mit dem Plüschi, kommt vielleicht zu mir, "click" und das nächste Plüschie fliegt.


    Ich glaube, die größte Schwierigkeit ist herauszufinden, was für den Hund die größte Belohnung ist und wie man das dann am besten umsetzt.

    Ich würde wirklich mal schauen, ob es ein Wort gibt, was Du immer benutzt wie prima, super, toll .... Das musst Du dann als Markerwort reservieren, das heißt, es sollte Dir nicht einfach so rausrutschen. Dann würde ich testen, ob es ggf. schon so fest sitzt, dass Du es sofort als Marker benutzen kannst. Sonst musst Du klassisch konditionieren und aufbauen. Dann ist es, wie Simone sagt, nicht mehr unbewusst, aber Du hast schon Vorarbeit geleistet, es sollte gut gehen. Nur wie immer: Erwartungen zurückschrauben und üben ...

    Nee, da muss man auch einiges beachten. Vor allem sollte man seinen Hund genau kennen ... Naja, ich dachte, ich kenne Neo genau smpfeifen

    Aber wie war das? Fehler sind dazu da um gemacht zu werden biggrin und solange man draus lernt ist alles gut jawollsm

    Neo zB hat vermutlich das Markerwort noch nicht mit irendetwas für ihn positivem verbunden. Die Leckerlis wirken bei ihm nicht beruhigend sondern lösen Streß aus. Somit kann das Markerwort nicht funktionieren,denke ich.

    Petra, das Markerwort bzw. der Clicker sind bei Neo genauso positiv aufgebaut worden wie bei Laila und der sitzt auch richtig gut, das Problem ist nur, dass mir nicht vorher klar war, WIE futterfixiert Neo ist. Ich hab ja vorher auch Lobwörter benutzt, aber es kam danach immer was anderes, auch mal ein Leckerlie, meist aber die Freigabe zum weiterlaufen oder irgendwo drauf springen oder kuscheln oder was grad für ihn wichtig war. Also genau das, was man beim Clicker ja auch machen sollte.

    Dann kam der Aufbau vom Clicker und bei Labbis bietet sich dafür Futter ja perfekt an ... Neo hat das perfekt verinnerlicht - "click" = Futter. Dafür lässt er wirklich alles andere stehen - sogar den Hund auf der anderen Strassenseite, den er sonst unbedingt begrüssen muss. Auf Dauer klebte er mir dann ständig am Futterbeutel und hackte in die Finger, wenn es ein Leckerlie gab.

    Also musste was anderes her und ich bin erst mal wieder zurück auf meine Lobwörter. Da ich meist mit beiden getrennt gehe, ging das ganz gut. Ich hab dann eine Weile beobachtet und probiert und festgestellt, dass alles, was kurz und knackig ist wie eben mein "click" oder "yepp" oder was es in der Richtung so gibt, Neo unheimlich hochputscht, alles was ich lang ziehen und mit tieferer Stimme sprechen kann ihn beruhigt. Also bin ich auf "priiiiiimaaa" umgestiegen und danach gibt es alles, aber kein Futter. Neo reagiert inzwischen super drauf und das "click" habe ich immer noch als Notfallmarker, das wird immer mal bei Übungen und Spielchen aufgeladen, wo beide dabei sind oder wo Neo den Zuschauerpart hat und fürs nett gucken belohnt wird.

    Laila ist nicht so futterfixiert, da gibt es alle Möglichkeiten zum belohnen. Oft genug ist Futter für sie gar keine Belohnung. Das merke ich an der Art wie sie das Leckerlie aus meinen Fingern nimmt. Für sie sind die grösseren Belohnungen immer noch der Abstand, auf meinen Füssen zu sitzen, kuscheln, rennen dürfen oder ganz wichtig - ins Wasser können ....