Kein Schritt weiter bei Hundebegegnungen

  • Ihr Lieben,


    Joyce möchte am liebsten zu jedem Hund hin. Wenn sie einen sieht-egal, wie weit weg der ist, bleibt sie stehen und guckt. Selten ist es ein fixieren. Sie will in die Richtung ziehen, wenn der Hund nah ist. Bis der Hund aus ihrem Blickfeld verschwunden ist oder als "uninteressant" eingestuft wird (was bei kleinen Hunden deutlich schneller geht als bei großen), geht sie weiter. Vorher ist sie dazu nicht zu bewegen und ich will sie ja auch nicht hinter mir her zerren. Meine Trainerin meinte, ich solle sie gucken lassen. Mache ich auch. Aber manchmal geht das auch nicht. Wir müssen ausweichen. Da hilft nur zu Seite ziehen, evtl mit Geschirrgriff.


    Ich denke eigentlich, dass Joyce gut mit Hunden kann, wobei sich in letzter Zeit einige Sachen ergeben haben, die ich nicht so gut finde, aber vielleicht übertreibe ich auch nur.

    Einen Labrador im Garten hat sie von etwa 30 Meter Entfernung angeknurrt, und hat sogar gebellt. In den sieben Monaten bei mir hat sie bisher zweimal einen Hund angebellt. Als sie denselben Labrador einen Tag später durch den Zaun beschnuppert hat, war alles super.


    Heute Abend dann folgendes: Ein kleiner Beagle kommt auf uns zu. Keine Ausweichmöglichkeit bzw nur auf die Straße, aber das habe ich dummerweise nicht gemacht. Ich habe sie zur Seite genommen und abgeschirmt, denn weiter gehen war ja unmöglich. Leider ließen die Leute ihren Hund zu Joyce hin. Ich war zu langsam, um dazwischen zu gehen und wegen der Enge war die Leine auch stramm und ich denke, dass es daran lag. Sie beschnupperten sich und plötzlich wurde Joyce laut. Was genau war, kann ich nicht sagen, alles zu schnell. Ist das nun einfach so, weil sie an der Leine nicht richtig kommunizieren konnte?

    Bin schon wieder richtig sauer auf mich selbst, dass ich nicht auf die Straße ausgewichen bin, bzw laut gesagt habe: Keinen Leinenkontakt. Ach, Menschsmwuetend


    Vielleicht messe ich dem immer viel zu viel Gewicht bei, aber ich habe einfach Angst, dass sie durch mein falsches Verhalten mit Hundekontakt Probleme bekommt.


    Eigentlich müsste ich üben: Hunde kommen zu uns, sie wird erst losgemacht, wenn sie ruhig ist. Aber dafür bräuchte ich ja sehr viele Leutesmtraurig Werde mal unsere Gassipartner fragen. Denn wenn Joyce so voller Erregung in den Hundekontakt kommt, ist sie zu aufgedreht und zu stürmisch (für ihre Verhältnisse stürmisch). Daher kommt es vielleicht auch manchmal zu Motzen, weil die Situation zu aufgeladen ist.
    Ihr seht, ich bin Anfänger in Hundekommunikation und möchte gerne mehr lernen.



    Aber nun zu meiner eigentlichen Frage:

    Wie bringe ich ihr bei, dass andere Hunde an der Leine uninteressant sind und kein Kontakt aufgebaut wird und dass sie WEITER geht?


    klar, 1) keinen Kontakt an der Leine mehr zulassen (erst zweimal wegen Überforderung meinerseits)

    und 2) klicken, wenn sie entspannt bleibt und mal nur einen Schritt schon macht.

    ??


    Das Kommando "Weiter" üben wir fleißig, sitzt aber noch nicht so tief, dass es auch funktioniert, wenn sie nicht will.


    Danke schonmal!smkerzeneutral