Hundekrankenversicherung

  • Hallo liebe Hundefreunde,


    am 04 Juni zieht unsere neue Fellnase bei uns ein.

    Da unser letzter Hund, ein Angsthund der im März über die Regenbogenbrücke gegangen ist, in seinen 7 Jahren bei uns Unmengen an Tierarztkosten verschlungen hat, überlegen wir dieses Mal eine Hundekrankenversicherung abzuschließen.


    Wie sind da eure Erfahrungswerte? Sinnvoll ja oder nein? Vollschutz oder nur OP Versicherung? Bei welchem Anbieter?


    Freue mich über regen Austausch 😃


    LG Sandra mit (bald) Murphy 7stolz.gif

  • Laila hat eine OP-Versicherung und die hat für die bisher einzige OP anstandslos bezahlt. Die Hündin meiner Freundin hat bei der gleichen Versicherungsgesellschaft eine OP-Versicherung und sie haben da bisher nur gute Erfahrung gemacht. Inka hatte schon einiges an OPs, da sie sich gerne mal eine Kralle abreisst, die Pfote aufschneidet etc. ...

  • Wir haben eine OP-Versicherung bei der Allianz.

    Wie viel wir dafür zahlen, kann ich nicht sagen, da wir ein Komplettpaket geschnürt bekommen haben (Hausrat, Haftpflicht, Hundehalterhaftpflicht und OP Schutz).

    Ich finde es schon sinnvoll. Man kann ja leider nie wissen, ob was passiert und OPs können dann doch das eigene vorhandene Budget sehr stark übersteigen.

    Ein Vollschutz war uns etwas zu teuer, dafür legen wir dann aber so immer was für Milow bei Seite.

    Bei der Allianz werden allerdings nur OPs übernommen, bei denen tatsächlich ein richtiger Schnitt gemacht wird.

    Die Kosten für die stationäre und/oder ambulante Vor- und Nachsorge werden übernommen (maximal 15 Tage).

    Eine Kastration wird nur bei medizinischer Notwendigkeit übernommen.
    Wir haben eine Selbstbeteiligung von 20% und das Jahreslimit liegt bei 4.000 Euro.

  • Ein Vollschutz war uns etwas zu teuer, dafür legen wir dann aber so immer was für Milow bei Seite.


    Genau deswegen hab ich den Vollschutz bei Laila nicht gemacht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass allein die monatlichen Medikamentenkosten den Preis des Vollschutzes übersteigen. Für den nächsten Hund werde ich also wieder neu überlegen und wie ich mich dann entscheide - keine Ahnung ...

  • Laila hat eine OP-Versicherung und die hat für die bisher einzige OP anstandslos bezahlt. Die Hündin meiner Freundin hat bei der gleichen Versicherungsgesellschaft eine OP-Versicherung und sie haben da bisher nur gute Erfahrung gemacht. Inka hatte schon einiges an OPs, da sie sich gerne mal eine Kralle abreisst, die Pfote aufschneidet etc. ...

    bei welchem Anbieter?

  • Ich zahle für eine reine Op-Versicherung 21 Euro, bei der Agila, glaube ich...:/ Habe eine Tierärztin gefragt, die mir von dem Vollschutz abriet-aber ganz ehrlich, wie soll man das vorher wissen? Ich habe Rücklagen, um Tierarztbesuche zahlen zu können, aber eine Op von 1000, 2000 Euro geht dann doch nicht mal eben.


    Und manchmal läuft es dann doof und die Medikamente sind doch sehr teuer....ist ne schwere Entscheidung!

    Kann dir nur empfehlen, in so einem Vergleichsportal online dir alle Versicherungen anzusehen, da unterscheiden sich die Leistungsgrenzen teilweise erheblich.

    Viel Glück!

  • Man sollte sich auch wirklich im Klaren sein, dass die OP-Versicherung nur greift, wenn auch wirklich geschnitten wird. Wir hatten jetzt mehrfach das Pech, dass OPs angesetzt waren, die dann auf Grund der Voruntersuchungen doch nicht gemacht wurden. Das waren auch jeweils vierstellige Beträge.


    Außerdem sollte man schauen, welche Krankheiten uU ausgeschlossen sind. Viele Versicherer schließen zB ED/HD aus den Versicherungsleistungen aus.

  • Man sollte sich auch wirklich im Klaren sein, dass die OP-Versicherung nur greift, wenn auch wirklich geschnitten wird. Wir hatten jetzt mehrfach das Pech, dass OPs angesetzt waren, die dann auf Grund der Voruntersuchungen doch nicht gemacht wurden. Das waren auch jeweils vierstellige Beträge.

    Das ist ja wirklich verdammt ärgerlich-ich meine, gut, dass der Hund nicht operiert werden musste! Aber du weißt sicher, was ich meine :-)

  • Bei welcher OP wird denn nicht geschnitten?


    Eine Vollversicherung liegt bei ca. 50€ im Monat. Da sind dann aber alle Tierarztbesuche, Impfungen, Floh- und Zeckenmittel usw mit drin. Sollte demnach eigentlich alles abdecken. Sehe es mehr als Ratenzahlung der Tierarztkosten. Bei unserem letzten Hund haben diese 660€ im Jahr lange nicht gereicht. Bin deshalb echt am überlegen. Wenn ich denke das ein großes Blutbild alleine mit ca. 100-150€ zuschlägt.....

  • Also James hat uns in den letzten 1,5 Jahren sehr viel Geld gekostet. Allein das CT schlug mit rund 1.000,-- Euro zu Buche. Auch manche Medikamente summieren sich ganz erheblich und weitere Untersuchungen zusätzlich Physio oder jetzt Osteopathie und alternative "Medikamente". Es sind etliche Euro geflossen. ABER: Er wird dieses Jahr 13 Jahre alt. In den ersten dreiviertel Jahren waren kaum Kosten.



    Ich würde auch weiterhin keine OP- oder Rundumversicherung abschließen.

  • Bei welcher OP wird denn nicht geschnitten?

    Bei keiner - aber wie oben geschrieben: Wir haben mehrfach den Hund zum OP-Termin gebracht, umfangreiche Vorbereitungen gemacht und ihn dann eben doch wieder abgeholt, OHNE OP. Die OP selbst wären die geringeren Kosten gewesen, CT, MRT, Narkose, Blutbilder blablup haben richtig reingehauen. HÄTTE der Arzt einen Schnitt gemacht, hätte das alles die OP-Versicherung gezahlt. So - nicht.


    Aber auch bei Volversicherungen wundert man sich oft, was so alles ausgeschlossen wird, wenn man mal die Versicherungsbedingungen liest. Also bitte, bitte nicht auf das, was die werbung verspricht, vertrauen, sondern immer die bedingungen lesen. Ist nervig, schützt aber vor bösen Überraschungen.

  • Mir ging es damals hauptsächlich um Unfälle. Laila ist uns ja gleich zu Anfang 2x ausgebüxt und hat auch mehrere Versuche unternommen sich aus dem Geschirr zu winden und immer direkt an einer Strasse. Die Ülzener schliesst aus, was vorher bekannt ist, das ist bei Zusatz-Krankenversicherungen für uns ja auch so. HD ist begrenzt auf 1000 €, ED auf 2000 €. Damit kann ich gut leben.

    Die Vollversicherung hab ich mir damals gekniffen, weil ich dachte, so wild kanns nicht werden. Die TA-Kosten waren jetzt auch nicht so exorbitant, das Schilddrüsenprofil 2x im Jahr kann ich auch stemmen, aber die regelmässigen Medis schlagen schon ordentlich rein. Da bin ich bei täglich knapp 4 € und da sind noch keine Kleinigkeiten wie Ohrenreiniger etc. dabei. Dann wiederum sage ich mir, ich rauche nicht also kann ich das Geld auf die Medis verwenden.

  • Ich wollte jetzt auch gar nicht generell gegen OP-Versicherung oder Vollschutz argumentieren. Nur erlebe ich es immer wieder, dass Leute ne Versicherung abschließen (in anderen Bereichen übrigens auch), ohne sich näher mit den konkreten Bedingungen zu beschäftigen und hinterher überrascht sind, wenn Erstattungen nicht stattfinden. :-)

  • Ich wollte jetzt auch gar nicht generell gegen OP-Versicherung oder Vollschutz argumentieren. Nur erlebe ich es immer wieder, dass Leute ne Versicherung abschließen (in anderen Bereichen übrigens auch), ohne sich näher mit den konkreten Bedingungen zu beschäftigen und hinterher überrascht sind, wenn Erstattungen nicht stattfinden. :-)

    Davon ist nicht die Rede. Selbstverständlich würde ich mir im Vorfeld die Bedingungen anschauen. War nur generell die Frage ob jemand so eine Versicherung hat....wenn ja wo und wenn nicht, warum.


    Erfahrungswerte eben 😊