Dogwalker

  • Hallo zusammen,


    meine Physio hat mir heute den Dogwalker bei uns in der Ecke empfohlen. Zu ihm kommen Hunde zur Tagesbetreuung. Er geht mit dem Rudel Gassi welches er versucht möglichst spannend zu gestalten.


    https://www.the-dogwalker.de/


    Was haltet ihr davon?


    Ich überlege, ob das etwas für Tosca sein kann. Die allerdings große Angst vor anderen Hunden hat. Aber vielleicht braucht sie jemand anderes, der unvoreingenommen ist, um sie ins Leben zu führen. Wenn der Mann auf sie achten würde, und die anderen Hunde sie ignorieren, würde das gehen?


    Ich bin unsicher. Muss aber eine Lösung finden. Ich bin mit meinen Nerven am Ende.

  • Sprich doch mal mit ihm. So abwegig finde ich die Idee gar nicht. Sich kann man das ja mal ausprobieren. Wenn sie gar nicht mitgeht und auch er an seine Grenzen stößt, könnt ihr immer noch mit dem Alltag weiter machen.

  • Ich hab mir gerade mal die Homepage angeguckt und muss ehrlich sagen, ich kann mir nicht vorstellen, dass er neben der Gruppe noch die Verantwortung für einen Hund wie Tosca übernehmen kann. Auf seinen Bildern sind alle Hunde offline, das ist eine große Verantwortung und braucht seine ganze Aufmerksamkeit. Und dann soll er noch Tosca gerecht werden? Was ich mir aber vorstellen könnte, wenn er allein mit Tosca und seiner Hündin geht. Diese scheint ja sehr verträglich zu sein. So könnte er sich ganz auf Toscas Bedürfnisse konzentrieren. Frag ihn, guck Dir seine Arbeit an und mache Dir selbst ein Bild.

  • Hatte die gleichen Gedanken wie Du Michaela, als ich mir seine HP angeschaut habe :fbthumbsup:.

    Liebe Grüße Sibylle mit Lucie und Alex

    "Würde das Gebet eines Hundes erhört, würde es Knochen vom Himmel regnen." Türkisches Sprichwort
    "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." Antoine de Saint-Exupéry
    "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." Bertold Brecht


    Jedes von mir geschriebene Wort ist meine Meinung. Kein Anspruch auf "Wahrheit", kein Überzeugungswille ist darin zu sehen. Bei Unklarheiten bitte Nachfragen, DANKE!

  • Du könntest es ja wirklich mal, wie Michaela schreibt, ausprobieren und mal Kontakt zu ihm aufnehmen. Vielleicht hat er ja sogar schon Erfahrungen mit Hunden, die ein ähnliches Problem wie Tosca haben und kann Dir was/jemanden empfehlen, falls er sich selber für nicht geeignet hält.

    Liebe Grüsse
    Marietta & Maggie lach.gif


    „Ein Hund ist wie ein Herz auf vier Beinen.“ (Irisches Sprichwort)


    „Das letzte Wort über die Wunder des Hundes ist noch nicht geschrieben.“ (Jack London)

  • Ich habe mir mal ein paar Videos von ihm angesehen. Er hat zum Teil ängstliche Hunde dabei, inwieweit die Ängste bei diesen ausgeprägt sind weiß ich allerdings nicht. In einem Video sind zwei Hunde an einer Doppelkarabinerleine. Also die laufen quasi frei und sind mit den jeweiligen Karabinern der Leine aneinander befestigt. Argumentieren tut er dies damit, dass einer von beiden die Sicherheit des souveränen anderen benötigt. Er ist zudem viel mit dem Fahrrad unterwegs und hat unter anderem ein Video auf dem er mit der Gruppe Skateboard fährt und bei dem er als Kommentar hinterlässt: "Auch einige ängstliche Hunde dabei gehabt- egal. Die schaffen das!".


    Die Beispiele sollen von meiner Seite aus keinerlei Wertungen beinhalten, sondern nur objektive Darstellungen sein, was ich in den kurzen Sequenzen aufgeschnappt habe.


    Ich würde auch einfach mal Kontakt aufnehmen, seine Erfahrungswerte erfragen und schauen ob evtl. Alternativen möglich sind. Muss ja nicht direkt in der großen Gruppe sein und soweit ich das gesehen habe, besteht der Dogwalker aus einem Team.

    Die Bewertungen die ich bisher las, waren alle durchweg positiv :)

  • Lieben Dank, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt und auf der Seite wart.


    Ich bin selber unsicher. Eigentlich bin ich dagegen. Denn ich weiß nicht, was auf so einer Runde passiert, und im Zweifel habe ich dann eine Tosca die durch Überforderung einen großen Schritt zurück macht. Mir reicht der Istzustand und es muss nicht noch mehr Rückschritte geben.


    Meine Physio hat ihren Schäferhund, aus dem Tierheim, dort abgegeben. Dieser Schäfi war aber hoch reaktiv und aggressiv. Ihm hat das gut getan.


    Aber eine Tosca, die sofort zusammen bricht?


    Andererseits hatte ich gestern den absoluten Tiefpunkt. Denke ich würde keine andere Stelle für sie finden und habe nach einer Möglichkeit gesucht, mir selber eine Entlastung zu bieten und evtl. Tosca die Möglichkeit bei einem unvoreingenommenen Menschen zu lernen.

  • und habe nach einer Möglichkeit gesucht, mir selber eine Entlastung zu bieten und evtl. Tosca die Möglichkeit bei einem unvoreingenommenen Menschen zu lernen.

    Die Idee an sich finde ich auch gut, man muss halt nur die richtige Form und/oder die richtige Person finden. Denk nur mal dran, wie Susi von Karin in der Hundetagesstätte aufgeblüht ist. Deshalb fragen, angucken oder als Idee mitnehmen und jemand anderen finden smknuddel

  • Vielleicht hilft dir ja die Schilderung, wie wir es mit Fussel gemacht haben. Fussel hat Angst vor anderen Hunden und vor fremden Menschen. Wir haben im Ort eine Frau, Olga, die sowohl Gassigänger ist, als auch eine Hundepension hat. Sie hat aber selten mehr als einen Hund und geht in der Regel einzelnen Gassi. Im Haus können sich die beiden Hunde frei bewegen, sich also auch aus dem Weg gehen. Fussel geht 2-3 mal die Woche für 1-3 Stunden dort hin. Er wird zu nichts gedrängt. Mittlerweile geht er gerne zur Olga und seine Angst vor anderen Hunden ist auch weniger geworden.

    Vielleicht wäre es für Tosca eine Möglichkeit sich langsam an andere Hunde "anzupirschen"?

    So eine große Gruppe wie beim Dogwalker überfordert sie vielleicht zu Beginn.

  • Momentan habe ich kein gutes Gefühl bei dem Dogwalker. Zu viel Trubel zu viel Action.Tosca ist wieder fast wie zu Anfang. Total verschlossen. Und sie kennt ja nur kleine Runden. Die ist für sportliche Ausflüge ja noch gar nicht trainiert.


    So wie bei Dir, Irene, könnte ich es mir eher vorstellen. Kleine Gruppe und nichts muss. Es müsste auch jemand sein, dem ich absolut!!!! vertrauen kann, dass er Tosca nicht doch ableint. Denn dann ist sie weg. Ich habe von einer ND-Instruktorin gelesen, die auch Pension anbietet. Aber leider viel zu weit von uns entfernt.


    Nachtrag:

    Ich habe mir mal etliche Videos von ihm angesehen. Die Hunde wirken wirklich total tiefenentspannt. Und er kommt ziemlich souverän rüber und wird scheinbar von den Hunden als Leitfigur akzeptiert. Ich werde ihn mal anrufen.

  • Ich werde ihn mal anrufen.

    :thumbdown:

    Ich kann deine Zweifel total nachvollziehen, aber ich würde es ebenfalls probieren. Wenn er gut ist, wird er deine Gedanken und Zweifel verstehen und Tosca auch nicht ableinen. Wenn er nicht der Richtige ist, wirst du sicher bereits am Telefon anhand seiner Antworten bemerken, dass das nichts wird.


    Ich kann mir einfach sehr gut vorstellen, dass Dir und Tosca in der jetztigen Situation eine Veränderung sehr gut tun könnte und das Tor zu weiteren Fortschritten öffnen könnte. Du schriebst ja in letzter Zeit oft, dass die Situation momentan wie festgefahren ist. Ich kenne das Gefühl von früher sehr gut und uns half damals auch eine Veränderung (bisschen anders als bei euch) sehr.

    Liebe Grüsse
    Marietta & Maggie lach.gif


    „Ein Hund ist wie ein Herz auf vier Beinen.“ (Irisches Sprichwort)


    „Das letzte Wort über die Wunder des Hundes ist noch nicht geschrieben.“ (Jack London)

  • Liebe Ina, hast Du Mariettas TB mal gelesen? Ich denke,es könnte Dir evtl. Helfen einen Weg für Dich selbst zu finden, nicht immer wieder zu hadern smknuddel!

    Liebe Grüße Sibylle mit Lucie und Alex

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    "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." Antoine de Saint-Exupéry
    "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." Bertold Brecht


    Jedes von mir geschriebene Wort ist meine Meinung. Kein Anspruch auf "Wahrheit", kein Überzeugungswille ist darin zu sehen. Bei Unklarheiten bitte Nachfragen, DANKE!

  • Liebe Sibylle,


    ich habe mich durch das TB von Marietta quer gelesen. Ich erkenne wenig Parallelen. Wenngleich es eine tolle Entwicklung ist. Ja, die eigene Einstellung kann manches verändern.


    Es macht mich einfach nur noch traurig, wenn ich hier lese, dass eben doch Fortschritte möglich sind.

    Ich finde ich bin eine gute Führerin für Hunde. Ich bleibe in vielen Situationen gelassen und sehe meinen Hund und auch seine Bedürfnisse.


    Aber bei Tosca .... Gerade geht wieder so gut wie nichts. Sie lebt bei uns ja fast wie im Tierheim. Hockt in ihrem Zimmer, bekommt ein bis zwei Gassirunden und Fressen.


    Ich komme immer mehr an den Punkt, wo ich denke, dass ein anderer Mensch, wie vielleicht Michaela mit ihrer entspannten Haltung, besser für Tosca wäre. Ein Mensch der unvoreingenommen und tatsächlich ohne Erwartungen mit Tosca umgeht. Sieht man an Milow, der hat Angst, ist aber neugierig und würde, wenn er länger bei ihr wäre, auch am Leben teilnehmen. Tosca bewegt sichkein Stück und ist nicht neugierig.


    Ich hätte nicht gedacht, mit Tosca an so einen Punkt zu kommen.


    Der Dogwalker scheitert evtl. an den Kosten. James schluckt ja schon viel mit seiner Therapie. Tosca müsste sicher eine Weile täglich dorthin um sich ins Rudel zu integrieren. Das werde ich klären. Zunächst mal muss ich den Typ mal kennenlernen. Wäre ja auch mal interessant, wie er Tosca empfindet.

  • Ich kann mir gut Vorstellen das ein anderer Mensch etwas erreicht . Warum ? Verfolge seit ca 1 Jahr die Geschichte einer Hündin die ähnlich wie Tosca gestrickt ist. Da sie nicht mehr weiter wußten haben sie einen besonderen Trainer geholt und diese Hündin hat einen riesen Schritt gemacht. Ich drücke euch die Daumen, das ihr jemanden findet der euch , Toska helfen kann.

  • Tosca bewegt sichkein Stück und ist nicht neugierig.

    Wenn ein Hund neugierig ist, ist das ein riesiger Vorteil. Oder wenn er wie Milow eigentlich dabei sein will, sich aber nur nicht traut. Hat der Hund aber gar nicht das Bedürfnis, aus sich rauszugehen, hat man es als Mensch sehr viel schwerer. Ich erinnere mich an eine Windhundhalterin, die wir vor Jahren mal hier im Forum hatten. Die Hündin war genau wie Tosca, suchte keinen Kontakt, wollte nicht angefasst werden und lag die ganze Zeit eher teilnahmslos auf ihrem Platz. Die Halterin hat die Hündin letztendlich abgegeben, weil sie selbst daran zerbrochen wäre, von der Hündin immer wieder abgewiesen zu werden.


    Sie lebt bei uns ja fast wie im Tierheim.

    Ich war vor kurzem zu einer Verhaltensberatung und habe den Haltern eine Box empfohlen. Darauf sagte der Mann, er habe den Hund doch nicht aus dem Tierheim geholt, damit er ihn jetzt in eine Box sperrt. Es ist unser Blickwinkel, unserer Definition. Tosca würde vielleicht sagen: Ich habe ein warmes Plätzchen, bekomme mein Fressen, darf 1-2mal am Tag raus und habe ansonsten meine Ruhe. Es ist ein schönes Leben.


    Ina, ich nehme immer wieder wahr, wie sehr es Dir wehtut, dass Tosca nicht aus sich rauskommt, sich nicht an Eurem Leben beteiligt. Evtl. entspricht es aber einfach ihrer Persönlichkeit, evtl. ist sie einfach ein sehr introvertiertert Hund, der lieber im Hintergrund bleibt. Daran würde ich genauso wenig ändern können, Gelassenheit hin oder her smknuddel

  • Michaela, Du hast mich gut erkannt. (Ich habe tatsächlich mal überlegt nach Berlin zu kommen, für einen Urlaub oder so, und Tosca mal zu Dir zu bringen. smverlegen)

    Tosca macht auch absolut keinen unglücklichen Eindruck. Sie lebt in ihrer Welt und die findet sie, solange Frauchen nichts von ihr will, prima. Die allerletzte Entscheidung traue ich mir (noch) nicht zu. Wer nimmt schon so einen Hund.


    Eike, danke für Deinen Zuspruch. Es wäre großartig, wenn ein anderer eine Türe zu ihr öffnen könnte. Aber wenn es so ist, wie Michaela schreibt, sie ist einfach introvertiert und braucht/will nichts mehr. Dann wird ein anderer auch kaum etwas erreichen.


    smtraurigsmtraurigsmtraurig

  • Liebe Ina,

    Ja, die eigene Einstellung kann manches verändern.

    auf genau das wollte ich mit dem Hinweis auf Mariettas TB hinaus - ich denke die innere Einstellung ist mindestens die halbe Miete, wie man so nett sagt, eher mehr, meiner Erfahrung nach.


    Es macht mich einfach nur noch traurig, wenn ich hier lese, dass eben doch Fortschritte möglich sind.

    Ina, schau immer genau, wann diese Fortschritte erfolgen. Lucie zuckt heute noch von mir weg und anfassen ist lange nicht immer möglich leider. Nur als Beispiel und Lucie ist in der Zwischenzeit 5,5 Jahre hier :-( ! Sie kommt auch so gut wie nie von sich aus zum knuddeln. Ganz anders Alex. und ich muss echt sagen, diese Kuscheln "einfordern" stört mich schon fast - wohlgemerkt fast biggrin!



    Ein Mensch der unvoreingenommen und tatsächlich ohne Erwartungen mit Tosca umgeht.

    Das kriegst Du selbst nicht hin? Liebe Ina, das ist jetzt nicht etwa provokativ gemeint sondern ganz ernsthaft - aber das war bei mir der Knackpunkt, dass ich eben Lucie so nehmen konnte, wie sie nun mal geprägt bzw. nicht geprägt wurde - mit ihrer Vergangenheit, mit ihren Ängsten. Wir dachten auch, Angst, und dazu jung, die Neugierde wird schon siegen und wir bekommen sie mit einem spannenden Spielzeug hinterm Sofa vor - denkste! Es dauerte so etwa zwei Jahre bis sie sich auf einen sekundenlanges Spiel mit uns einlassen konnte z.B..


    Ich denke, Du solltest für Dich eine Entscheidung treffen - nehme ich Tosca wie sie ist oder eben nicht.


    Was für mich auch entscheidend war, dass ich mich auf das Ausprobieren von allem möglichen eingelassen habe. Ich/wir konnten uns vor Lucie überhaupt nicht vorstellen mit Leckerlis zu arbeiten. Und bei Lucie haben wir sogar eine Leckerli Hitliste gemacht, bzw. verändern sie immer noch und probieren neue Sachen aus. Was in einigem auch einen Durchbruch brachte, war das Aufbauen eines Markerwortes (Clicker) - aber erst möglich nachdem Lucie überhaupt angefangen hat Leckerchen draußen von uns zu nehmen (also so nach zwei Jahren). Nun gut, nun gehe ich halt immer mit Leckerlitäschchen am Gürtel spazieren (Die gesamte Erziehung und Ausbildung von Momo erfolgte ausschließlich über Spiel und verbales Lob und Knuddeln) .


    Habt ihr nicht einen Garten Ina - wenn es jetzt Frühjahr wird und wärmer, denkst DU nicht, dass Du da probieren könntest mehr mit Tosca zu erleben - in kleinen Schritten: Kaffeetasse, Tosca an der Leine und ein warmes Plätzchen im Garten - Stundenlang bin ich so mit Lucie hier im Hof gesessen .... erst ganz versteckt im hintersten Eck, langsam haben wir uns der Ecke genähert wo auch andere Menschen zu sehen waren. Auch nur ein Beispiel.


    Es ist schwer mit einem Hund, der nicht einfach so beim Spaziergang mit läuft .... und klar, Frust, Müdigkeit, Verzweiflung verspüre ich immer noch mit Lucie - aber immer weniger - nach 5 Jahren - aber einfach mitlaufen wird sie nie (können) , dazu ist ihr "Päckchen" das sie mitgebracht hat zu groß. Alex kennt keine Straßenbahn. Er lernt das aber gerade und das wird. Klar könnte ich Lucie da rein tragen - aber das ist ja nicht Sinn der Sache. An die Straßenbahn an sich könnte sie sich evtl sogar gewöhnen - aber ohne die vielen Menschen da drin smtraurig!


    Waren jetzt einfach noch so ein paar Gedanken !

    Liebe Grüße Sibylle mit Lucie und Alex

    "Würde das Gebet eines Hundes erhört, würde es Knochen vom Himmel regnen." Türkisches Sprichwort
    "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." Antoine de Saint-Exupéry
    "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." Bertold Brecht


    Jedes von mir geschriebene Wort ist meine Meinung. Kein Anspruch auf "Wahrheit", kein Überzeugungswille ist darin zu sehen. Bei Unklarheiten bitte Nachfragen, DANKE!

  • Hallo Sibylle,


    ich fahre wahrscheinlich übernächste Woche zu Michaelafruehlingsm.gif, um genau das für mich zu klären.


    Es liegt an meiner Einstellung, ja, aber die kann ich eben nicht so leicht ändern. Ich versuche es ja schon.


    Tosca im Garten ist megaschwierig. Auch mit Leine. Die entspannt kein Stück, und wenn sie dann rein darf, stolpert sie fast über ihre Pfoten so schnell will sie wieder rein. Aber ich werde es wieder versuchen.


    Zur Zeit weiß ich nicht recht, soll ich sie hocken lassen, besser für meine Seele, und sie fordert ja auch nichts ein, sondern akzeptiert das ganz entspannt. Oder soll ich sie doch immer mal nötigen. Ich tendiere trotz meines angespannten Nervenkostüms immer noch dazu, nicht sofort umzudrehen, wenn sie möchte, sondern zu versuchen einige Schritte weiter voran zu kommen und dann! umzudrehen. Idealerweise bevor sie stehen bleibt.


    Ich finde ganz großartig, wie gut Du den Weg mit Lucie gegangen bist und noch weiter gehst. Ich lese immer wieder gern von Euch.


    Also ich freue mich erst mal auf die Einschätzung von Michaela, und dann kann ich immer noch den Dogwalker anrufen.

  • Das ist super, so erhälst du noch mal eine professionelle Einschätzung von außen und das klärt deinen Blick wieder. Ich finde aus deinen Worten hört man jetzt schon wieder mehr Leichtigkeit und Zuversicht, einfach weil ein weiterer Schritt angegangen werden kann, der für euch eine Lösung näher bringt.

    Ich finde es sehr bewundernswert, dass du trotz der Situation und deinen damit verbundenen Gefühlen, die du manchmal beschreibst nicht aufgibst oder resignierst. Du versuchst für euch beide einen Weg zu finden und hast dabei immer Tosca im Blick. Das ist ganz und gar nicht einfach und zeugt von großer Stärke. Du hast meinen größten Respekt!


    ...und am Ende wird immer alles gut smknuddel