James und die Schmerzen

  • James hat starke Schmerzen fast überall im Bewegungsapparat. Er bekam diverse Schmerzmittel, die alle letztlich ein Problem im Magen-Darm-Bereich verursacht haben. Er bekommt Magensäureblocker und noch ein Sulfatpräparat welches die Magenschleimhaut schützen soll. Und doch plagt er sich.

    Regelmäßig gegen Spätnachmittag/Abend bekommt er einen Blähbauch. Da bin ich ratlos. Er bekommt zwei Mal tgl. ein entkrampfendes, Medikament.


    Am Freitag war ich in Holland in einer Praxis und dort hat er Cortison gespritzt bekommen. Anfangs war ich nicht sicher, aber ich glaube es geht ihm ein gutes Stück besser. Es könnte noch besser sein, aber seine Problematik ist halt auch groß. Die Ärztin bemerkte eine gute Beweglichkeit in den Gelenken. Das freut mich, lohnt sich doch der regelmäßige Besuch bei der Physio; 2 mal die Woche.


    Heute haben wir ihn statt zwei Minuten länger auf dem Unterwasserlaufband gelassen. Ich hoffe er verträgt es gut und wir können weiter verlängern, damit wir nicht nur alles erhalten sondern wieder Muskulatur aufbauen können.


    Ich hoffe wir können ihn mit dem Cortison unterstützen. Dann wäre er ein fast normaler (alter) Hund.

  • Ich wünsche euch von Herzen, dass ihm das Cortison hilft! Ein "nur normal alter" Hund ist schon was anderes, als einer, dem es dazu auch noch dreckig geht, das habe ich ja gerade selbst erlebt. smknuddel

  • Ich drücke euch auch ganz dolle die Daumen, dass das Cortison James hilft. Wie soll es dann weiter gehen? Wie oft muss er die Spritze bekommen? Kannst du das auch bei eurem Haus TA machen lassen?

  • Ich drück Euch auch ganz dolle die Daumen - ich weiß noch zu gut, wie das mit einem alten und kranken Hund war smknuddel!

    Liebe Grüße Sibylle mit Lucie und Alex

    "Würde das Gebet eines Hundes erhört, würde es Knochen vom Himmel regnen." Türkisches Sprichwort
    "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." Antoine de Saint-Exupéry
    "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." Bertold Brecht


    Jedes von mir geschriebene Wort ist meine Meinung. Kein Anspruch auf "Wahrheit", kein Überzeugungswille ist darin zu sehen. Bei Unklarheiten bitte Nachfragen, DANKE!

  • Ich drück Euch auch ganz dolle die Daumen - ich weiß noch zu gut, wie das mit einem alten und kranken Hund war smknuddel!

    Genauso geht es mir auch. Und ich war irgendwo froh, dass ich mir bei meinem alten Zappel nicht mehr soviel Gedanken wegen der Kortisongaben machen musste. Alles was ihm die Schmerzen nahm war gut.

  • Er soll die Spritze wohl so alle 4 bis 6 Wochen bekommen. Je nachdem wie lange die Wirkung anhält. Wir können auch auf Tabletten umsteigen, wenn wir das möchten. War auch jetzt eine Option, aber ich hatte die Hoffnung, dass die Spritze schnelller eine Wirkung erzeugt. Außerdem sollen die Nierenwerte alle drei Monate überprüft werden.


    Mal schauen, ob das auch meine HausTA macht. Letztes Jahr hat sie auf meine Nachfrage wegen dem Cortison zurück haltend reagiert.


    Das allerwichtigste ist jetzt auf jeden Fall eine Schmerzlinderung. Da muss man halt (leider) mögliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen, wleche normale Schmerzmittel oder auch andere Medikamente wenn sie über einen längeren Zeitraum gegeben werden auch verursachen. Aber ich habe schon ein bisschen Angst davor. Das muss ich zugeben.

  • ich würde James jetzt erst einmal ordentlich auf Cortison einstellen und wenn es gut gegriffen hat, kann die Dosis später auch verringert werden.

    Gegen die Magengeschichte würde ich jetzt auch was vom Tierarzt geben lassen, für die Magenschleimhaut, gegen Übelkeit. Der Stress durch Schmerzen und das ganze Hin und Her können ja auch gut auf den Magen gehen. Das Du um ihn besorgt bist, spürt er ja auch, da kommt eins zum andern.

    Ich drücke James ganz fest die Daumen! :thumbdown:

  • Ich denke der Magen muss sich vielleicht jetzt auch mal erst erholen? Wenn die Schmerzen weniger werden aus dem Bewegungsapparat und damit die Verspannungen werden vielleicht ja auch die Magenprobleme weniger.

    Cortison kann ja leider auch auf den Magen schlagen, egal wie es verabreicht wird. Also sicher ist es halt nicht.


    Ich drück Euch aber die Daumen, dass es besser wird :thumbdown:!

    Liebe Grüße Sibylle mit Lucie und Alex

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  • Ein guter Hinweis. Wir werden mal darauf achten.


    Er bekommt ja sowieo eigentlich fast nur Schonkost. Möhren, Kartoffeln, Hühnchen. Die Kartoffeln schälen wir jetzt kochen sie getrennt und schütten das Kochwasser der Kartoffeln weg. Vielleicht lag es am geriebenen Apfel, der ja schon morgens über das Futter gerieben wurde. Das Futter steht zur Zeit bei kühlen Temperaturen draußen. Aber vielleicht bildet sich dann noch zusätzlich Fruchtzucker und dann wird irgendwann die Toleranzgrenze überschritten.

  • geriebenen Apfel

    Geriebener Apfel, so gesund er auch sein mag, kann einem angegriffenen Magen ganz schön zusetzen! Ich spreche da aus eigener, frischer Erfahrung. Ich dachte in der Akutphase meiner Beschwerden auch mal, dass ich mir mit Apfel vielleicht was Gutes tue, aber ganz im Gegenteil, es gab übles Magenstechen. Gut war in der Zeit an Obst bestenfalls Banane.

  • vielleicht hat James mit Kartoffeln ein Problem?


    Ich weiss grad nicht mehr auswendig warum, ich weiss nur noch, das bei IBD keine Kartoffeln gefüttert werden sollen.


    Soll jetzt nicht heißen, das er IBD hat, sondern, das Kartoffeln nicht unbedingt gut für den kranken Magen-Darm-Trakt sind.

    Und bei meinen Fructoseproblemen soll man die Kartoffeln am Vortag zubereiten, das heisst, schälen, über Nacht im Wasser lassen und am nächsten Tag abspülen und mit frischem Wasser kochen, so daß schon mal ein Großteil der Stärke ausgespült wird.

  • Was ist denn IBD?


    Danke für den Hinweis mit dem Apfel, Irene.


    Reis ist auch nicht gut für James. Er braucht aber Kohlehydrate, die tun ihm gut. Wir versuchen es jetzt mal, mit den Kartoffeln, aber vorher eingelegt, um zu sehen, ob das schon eine Linderung bringt.


    Er bekommt ja öfters am Tag ein trockenes Stück Brot. Jetzt sind wir auf Dinkelbrot umgestiegen, um auf den Weizen zu verzichten. Weil das besser sein soll, wenn Entzündungen im Körper sind.