Hundebett

  • Wir brauchen eure Hilfe!
    Kuki hat nun sein extrem robustes Hundebett kaputt gemacht. Das war aus einem scheuerfesten Material und trotzdem weich. Also weiche Matte und ein gepolsterter Rand. Wir legten immer noch eine riesen Frotteedecke hinein oder drüber, die Nässe aufsaugt. Leider puddelt er immer etwas ehe er sich hinlegt und nun ist die robute Unterkage durch. Er blieb heute mit einer Kralle in der aufgescharrten Stelle hängen und quiekte in Panik und biss dann Michelle auch noch, die in dem Schreck helfen wollte. :-(
    Michelle geht's zum Glück gut und Kuki seine Krallen sind noch dran.
    Nun brauchen wir dringend ein neues Kuschelbett und zwar ein wo kein Unfall passieren kann! Hat jemand eine Idee?

  • Ein unfallfreies Bett fällt mir nicht ein. Aber ich kann mich noch gut erinnern, wie Dolly hier war. Ich hatte für die Hunde die teuren orthopädischen Matten. Dollys Angewohnheit war, sich vor dem Hinlegen stundenlang im Kreis zu drehen, bis es ihr endlich reichte. Ich vermute, dass das- wie bei Kuki, ein natürliches Verhalten ist, welches in unserer zivilisierten Hundehaltung überflüssig geworden ist. Es müssen keine Skorpione und Schlangen mehr weg getrampelt werden. Undcdas Bett ist immer gleichmäßig kuschelig. Also ist Steine und Äste wegscharren auch nucht mehr notwendig.
    Dolly hat mit der Dreherei die Oberfläche des Kunstleders mürbe gemacht. Deshalb habe ich sie mit Zuruf gestoppt, sobald sie zwei Runden hinter sich hatte. Das klappte bestens. Ihr Blick sprach Bände ("Ich weiß, dass ich hier Unsinn mache, aber ich kann nicht anders."). Aber sie hörte auf und ließ sich mit dankendem Blick fallen, um gemütlich zu schlafen.

  • Einen Tipp für robuste Betten hab ich auch nicht. Bei uns wird auch gekratzt und gedreht und gedreht und gekratzt. Daher hab ich eine Fleecedecke locker drüber gespannt. Die wird dann zurecht gekratzt oder, wenns zu warm ist, einfach rausgeschmissen. Ich hab ein einfaches, günstiges Bett mit Rand und einem Kissen drin.

  • ich hab meinen Bassets, die allerdings nicht im Körbchen buddeln, vor 3 Jahren selbst das Innenleben des Korbs genäht, aus dickem Kunstleder und innendrin Matten von Memory- Schaum. Auch den Randwulst . Bislang ist noch nichts an den Liegestellen passiert, aber ich hab inzwischen an den Knickfalten des Kunstleders leichte Risse entdeckt. Das Material altert schon.

  • Gute Idee! Mein Mann würde aus Holz ein Bettgestell bauen, aber das allein ist ja zu hart. Also ich meine den Rand. Kuki legt gern den Kopf auf den weichen Rand. :-) Und wenn ich was reinlege wird es sofort rausgepuddelt.
    Es gibt ja auch diese Schalen, aber da haben wir das gleiche Problem.
    Ach und die günstigen Betten hat er in ein paar Tagen durchgescharrt.

  • wenn du was selber nähen willst, such das Material bei ebay zusammen. Nähen läßt es sich mit einer normalen Nähmaschine.
    Meine Randkissen habe ich aus 5cm starken Platten von Memory- Schaum gemacht, also eher hochkant gestellte flache Teile. Da die Hunde aber lieber mehr an weicher Unterstützung unterm Kopf haben, würde ich beim nächsten Mal eine Rolle aus Schaumstoff machen und die beziehen.

  • Die Tosca ist ja eine nächtliche Wühlmaus. Die Kudde (Kunstlederbett) hatet sie in einem halben Jahr durch. Auch das neue Kuschelbett wird vermutlich nicht sehr lange halten. Ich hatte zwar die Hoffnung, das Buddeln wird besser, aber sie bekommt immer noch solche Buddelattacken. Beide Betten sind von Sabro. Die erste Kudde, noch von Senjo, ist inzwischen 15 Jahre alt.


    Sollte das neue Bett schnell zerstört sein, bekommt sie nur noch günstige.

  • Wir haben hier mehrere Betten von Hundebettenmanufaktur, das Kunstleder ist sehr robust und die Betten sind sehr günstig. Das allererste, das inzwischen fünf Jahre alt ist, bekommt jetzt die ersten Risse. Allerdings scharren meine Beiden nicht <X Vielleicht wäre sowas eine Möglichkeit? Da noch eine Fleecedecke drüber, die dann rausgescharrt werden kann und wenn Kuki übertreibt, das Scharren abbrechen. So würde ich es wohl probieren. Es gibt bei Hunden diese Nestbauer. Ich erinnere mich, dass auf der Pizzahunde-DVD auch einer dabei war, der es sich immer besonders gemütlich zurechtscharren musste.

  • Stillkissen als Rand nehmen , sollte doch auch gehen.


    Die Idee gefällt mir am besten. Da muss ich nicht Nähen. :'(
    Kuki sein Bett ist extrem robust gewesen, aber ich kann ja nicht immer da sein und das Kratzen abbrechen. Er wird da auch zickig, wenn man ihn dabei stört. Das Zurecht machen vom Lager scheint ihm sehr wichtig zu sein.:-)
    Ich lass meinen Mann eins bauen und mit Decken, Kissen und Stillkissen wird es bestimmt gemütlich.
    Ich danke euch!

  • Ich kenne das leider auch! Ronnie hat sogar die robusten Sabro-Bezüge (aus Textilmaterial, denn auf blankes Kunstleder würde er sich nicht legen) geschafft.
    Wie schon in Toscas Thread geschrieben soll das unterschiedlich ausgeprägtes Komfortverhalten sein, das selbst bei verwilderten Haushunden unterschiedlich stark zu beobachten ist. Gegen das Bedürfnis an sich kann man also nicht so sehr viel machen, außer Schadensbegrenzung.

  • Wie wäre es denn eine ganz dicke Decke zusätzlich rein zu legen, somit könnte das scharr-Bedürfnis befriedigt werden und da sich die Decke knäult wird vlt das Körbchen nicht beschädigt. Yuma hat auch mit Pfoten und Zähnen die Decke immer bearbeitet bis sie es richtig zurechtgerückt hatte. Aber das Körbchen blieb heile.
    Das mit dem Stillkissen find ich ne prima Idee, aber Achtung da reicht oft die Füllung nicht aus. Entweder auffüllen, damit es fest und stabil bleibt oder ggf abnähen.
    Nachdem Lucky ordentlich Löcher in die Körbchen gebissen hat, hab ich die mit normaler Füllwatte wieder gefüllt und flicken drübergenäht. Das ist recht stabil und Formschön. Nutzt man ja auch für Teddy- oder Puppenfüllungen.
    Ich nutz unser Stillkissen übrigens immer noch in der Kuschelecke unserer Tochter zum lesen.

  • Habe mit einer Freundin gesprochen die einen Hund hat der alles durchs kratzen putt bekommt. Sie hat die Böden entfehrnt , ganz weichen dicken PVC reingemacht und Menschendecken reingelegt, weil sie einfach günstiger sind als für Hunde. Draußen hat sie eine riesen Bett aus Kunstoff, ein Seitenschläferkissen festgemacht als Rand unten weichen dicken PVC und Menschenbettdecken. Geht der PVC kaputt, nimmt sie neuen und gut ist. Sie hat aufgeben Hundebetten zu kaufen, weil sie eh nicht lange halten.