Buch Dogwalk

  • von Ursula Löckenhoff.


    Dieses Buch ist gerade neu auf dem Markt und musste gleich hier einziehen :-)


    In diesem Buch geht es vor allem um den Einsatz von Körpersprache in der Hundeerziehung und im täglichen Umgang.


    Sie beschreibt alles von der Pike auf. Wie man bei einem Hund anfängt, den man neu hat, wie es dann weiter geht usw. Dann geht sie intensiv auf die Körpersprache der Menschen und der Hunde ein. Zudem stellt sie noch Spiele vor, bei denen man nur mit seinem Körper mit dem Hund spielt. Finde ich total spannend.


    Auch auf die Stimme des Menschen geht sie ein. Wie man sie am Besten beim Hund einsetzt, in welchen Situationen man welche Stimmart benutzen kann und dass das bei jedem Hund individuell ist.


    Dann geht es noch um das Thema Augenkontakt. Sie erklärt alles sehr gut und verständlich.


    Hier nach geht es um den Einsatz der Leine. Die Autorin sieht die Leine als sehr positiv an, was mir persönlich gut gefällt. Sie erzählt, wie sehr eine Leine dem Hund in Situationen helfen kann und Sicherheit gibt. So, als wenn man ein kleines Kind an die Hand nimmt.


    Das Ruhebedürfnis der Hunde darf nicht fehlen und so geht sie auch darauf genauestens ein. Sie erklärt auch, wie man einem Hund Ruhe beibringen kann.


    Die Autorin beschreibt dann noch Regeln und Rituale, die sie selber erfolgreich einsetzt. Zudem beschreibt sie sehr viele Körpersignale und was sie dem Hund deuten.



    Das Buch ist spitze :thumbdown: Ich habe das in 2 Tagen durchgelesen und war ganz traurig, als ich auf der letzten Seite ankam. Schon lange habe ich nicht mehr ein so wundervolles Buch gelesen. Dieses Buch spiegelt zu 100% meine Ansicht wieder.


    Wer im Umgang mit seinem Hund mehr seine Körpersprache einsetzen möchte, für den ist dieses Buch ideal. Und es geht darin in keinster Weise um Gewalt.

  • Ich werde auch gleich mal bei Amazon gucken :-)


    Wir machen beim Obi-Training häufig Übungen nur mit Körpersprache, also ohne gesprochene Kommandos. Das soll uns zeigen, ob der Hund wirklich kapiert hat, worum es bei der Übung eigentlich geht. Ist immer lehrreich und auch lustig für alle ! :-)


    Eine Übung geht z.B. so:


    Alle Teilnehmer stehen mit ihren Hunden im großen Kreis um die Trainerin herum, während eine einzelne Teilnehmerin im kleinen Innen- Kreis mit ihrem Hund im Fuß- Kommando um die Trainerin herum läuft. Mitten in dieser Übung hält die Trainerin dem Bei-Fuß-Hund ein Stück Wurst vor die Nase und lockt ihn wortlos (ohne ihm die Wurst zu geben) zu sich in die Mitte. Währenddessen läuft sein Frauchen immer weiter ihre Kreise...ohne den Hund zu rufen oder Zeichen zu geben....man darf seinen Hund beim Vorbeilaufen nur freundlich aufmunternd anlächeln, sonst nichts :-)
    Irgendwann fällt auch dem gierigsten oder dümmsten Hund wieder ein, daß er eigentlich Bei-Fuß gehen sollte ;(
    Sobald er wieder mit läuft, gibts natürlich von Frauchen einen Super- Jackpot !! jawollsm


    Wir sind jedesmal entsetzt, wie leicht sich unsere Hunde weglocken lassen :-( aber sie kennen und mögen natürlich unsere Trainerin !

  • Da Emmy ja taub war, konnte ich ja nur mit dem Körper arbeiten. Damit ich ein Gespür dafür bekomme, habe ich einen Kurs belegt ..Sprachlose Kommunikation ... Ich fand den Kurz totall fazinierend, wegen mir und wegen den Anderen . Emmy war gerade bei mir eingezogen und wir waren noch kein Team und Emmy kannte nix( glaube es war keinen vorher bewußt das sie so gut wie nix hört ) und somit im 1 Teil voll die Loser. Der zweite Teil war ca 6 Moante später, hier war deutlich zu erkennen , wie sehr Emmy auf mich achtet und wie sehr ich gelehrnt habe meinen Körper zu benutzen und in ihre Welt der Stille eingetaucht bin. Während es mir viel leichter viel , ohne Worte zu arbeiten und nur meinen Körper zu benutzen( wir waren trotzdem Loser ...dödel Emmy hat wie Felix vieles als Sinnfrei gesehen und ich glaube auch mir ist vieles nicht wichtig außer ein Team mit dem Hund zu sein ) , hatten die anderen jetzt Schwierigkeiten , die Worte zu vergessen und den Körper zubenutzen. Was ich sagen will ist, das die Körpersprache viel mehr Kommunukation ist als die Lautsprache und für uns Menschen viel schwerer zu benutzen .

  • Da Emmy ja taub war, konnte ich ja nur mit dem Körper arbeiten. Damit ich ein Gespür dafür bekomme, habe ich einen Kurs belegt ..Sprachlose Kommunikation ... Ich fand den Kurz totall fazinierend, wegen mir und wegen den Anderen .


    Was ich sagen will ist, das die Körpersprache viel mehr Kommunukation ist als die Lautsprache und für uns Menschen viel schwerer zu benutzen .


    Eike, das Thema Körpersprache finde ich sehr interessant.Ich habe darüber schon vieles gelesen und Vorträge gehört und (Rhetorik)Seminare besucht. Der Kurs hätte mir bestimmt auch gefallen.


    Es ist aber nicht so, daß für uns Menschen körpersprachliche Kommunikation generell schwerer ist, als für Hunde, denn auch wir sprechen ( zumeist unbewusst!) unentwegt über unseren Körper.....


    Unser Problem ist es, unseren Körper gezielt zur Kommunikation einzusetzen und die Körpersprache anderer Menschen (oder unserer Hunde) zu lesen. Das müssen wir erst lernen, wie eine Fremdsprache . Ich finde aber, das macht Spaß :-)

  • Äußert sie sich auch zum Thema Calming Signals?
    Das ist ja oft etwas, wo sich gutmeinende Hundehalter stürzen und dann aus dem Gähnen und Lippenlecken gar nicht mehr raus kommen. ;(

  • Ist doch wahr... smweißnicht
    Ich nehme mich da nicht aus, unsere erste Trainerin war ja eine strikte Animal Learn-Jüngerin, die hatte uns das Buch dringend ans Herz gelegt. Schön und gut, aber man darf da nicht drin stecken bleiben und meinen, dass damit die Kommunikation erledigt ist.

  • Habe gerade gesehen: Ursula Löckenhoff ist ja anscheinend auch eine Galgo-Tante... :-)
    Achtet mal in dem Video auf den grauen Galgo mit Mantel und weißer Schwanzspitze, wie der immer so in seiner eigenen Welt herumtüddelt - das spricht Bände! ;(
    Immer irgendwie so ein bisschen außen vor... smwolke

  • Ist doch wahr... smweißnicht
    Ich nehme mich da nicht aus, unsere erste Trainerin war ja eine strikte Animal Learn-Jüngerin, die hatte uns das Buch dringend ans Herz gelegt. Schön und gut, aber man darf da nicht drin stecken bleiben und meinen, dass damit die Kommunikation erledigt ist.


    Ich hab das Buch mit den calming Signals auch gelesen fand
    es aber auch nicht so toll.
    Wie eigentlich alles was ich von der Autorin gelesen hab. <X
    Hab dann Mal bisschen ausprobiert damals bei Connor,der hat das gar nicht beachtet was ich da gemacht hab. :-)

  • Das Video ist schön, man sieht gut die unterschiedlichen Rassetypen, wer sehr auf den Menschen achtet, wer bisschen sein eigenes Ding macht und wer erst überredet werden muss. Der kleine Streber am Ende mit seinem Schal "guck, ich sitz schon" smwolke , während der Barsoi und der Herdie-Mix(?) noch gar nicht mitbekommen haben, um was es geht und sich dem auch nicht so recht anschließen wollen ;(:thumbdown:


    Ich habe mir das Buch bestellt und bin schon sehr gespannt.


    Oh cool, dann weiß ich ja schon, wo ich mir das bei Gelegenheit mal ausleihen kann <XX(