Euthanasie mit T61

  • Dir fehlen noch ein paar wenige Beiträge, dann ist auch dieser Bereich für dich sichtbar. Ich kopiere dir mal den Link zu Julias HP, dann kannst du den Bericht von ihr trotzdem lesen. ?(

  • Liebe Diana,
    danke fürs Einstellen des Links. Ich wusste jetzt nicht, ob das von mir ok so wäre oder doch nur erlaubt siehe Werbeecke.


    @ Betti
    ich bin nicht der Mensch, der absichtlich in (alten) Wundern herum stochert oder sie wieder aufreisst.Daher äußere ich mich zu Deinem Posting vorerst nicht. Es liegt an Dir, ob Du Vergangenes auf sich beruhen lassen möchtest oder ob im nachhinein eine Klärung der Umstände der damaligen Euthanasie für Dich wichtig ist.
    Falls letzteres, stehe ich Dir für eventuelle Fragen NACH Lesen des Artikel gerne zur Verfügung.

  • Hallo Julia,
    Dankeschön für Dein Angebot. Das Einschläfern von Tammy ist schon einige Jahre her und da will ich nicht mehr dran rühren aber die Beiden Male in diesem Jahr, Retriever und Katze, will ich auf jeden Fall hinterfragen.
    Das heftige Krampfen meines Hundes sehe ich eigentlich nicht als normal an. Ich fand es auch echt furchtbar, dass die 2. Spritze ins Herz gesetzt wurde und dann ein längeres Krampfen einsetzt. Sie hat sich zusammengekrümmt, dass der Rücken ein Rundrücken wurde.
    Auch das Erleben beim Einschläfern von Murmel ist einer Nachfrage nötig. Ich hatte hier im Forum nämlich nachgefragt, ob das lange Zucken im ganzen Körper normal ist, hatte ich noch nie so erlebt. Ich habe hier auch gelesen, dass manche Tiere sich dann noch erbrechen. Mit hatte der Arzt darauf hingewiesen, dass ich den Kater lieber auf den Tisch ablegen soll, da er möglicherweise noch erbrechen wird. Das konnte ich nicht verstehen, denn in tiefer Narkose bricht man nicht und wenn die Narkose dann zum Tod führt, wieso kann das Tier dann noch brechen?!
    Kann ich vom TA verlangen, dass er mir das benutzte Medikament nennt?


    Betti

  • Hallo Julia,
    Dankeschön für Dein Angebot. Das Einschläfern von Tammy ist schon einige Jahre her und da will ich nicht mehr dran rühren aber die Beiden Male in diesem Jahr, Retriever und Katze, will ich auf jeden Fall hinterfragen.
    Das heftige Krampfen meines Hundes sehe ich eigentlich nicht als normal an. Ich fand es auch echt furchtbar, dass die 2. Spritze ins Herz gesetzt wurde und dann ein längeres Krampfen einsetzt. Sie hat sich zusammengekrümmt, dass der Rücken ein Rundrücken wurde.
    Auch das Erleben beim Einschläfern von Murmel ist einer Nachfrage nötig. Ich hatte hier im Forum nämlich nachgefragt, ob das lange Zucken im ganzen Körper normal ist, hatte ich noch nie so erlebt. Ich habe hier auch gelesen, dass manche Tiere sich dann noch erbrechen. Mit hatte der Arzt darauf hingewiesen, dass ich den Kater lieber auf den Tisch ablegen soll, da er möglicherweise noch erbrechen wird. Das konnte ich nicht verstehen, denn in tiefer Narkose bricht man nicht und wenn die Narkose dann zum Tod führt, wieso kann das Tier dann noch brechen?!
    Kann ich vom TA verlangen, dass er mir das benutzte Medikament nennt?


    Betti


    Hallo Betti,


    ich denke schon, dass da einiges schiefgelaufen ist. Hast Du meinen Artikel schon gelesen? Wenn nicht, mach`das bitte, wenn Du weiter mit mir zu diesem Thema kommunizieren möchtest. Es würde einiges bezüglich Aufklärung womöglich vereinfachen.

  • Nur so viel:"Kann ich vom TA verlangen, dass er mir das benutzte Medikament nennt?"


    MUSST Du! Du kannst nicht, Du musst. Und Dir auch die Ampullen zeigen lassen. Der TA hat die Euthanasie so vorzunehmen, wie DU das möchtest! Aufklärung vorausgesetzt.
    Wenn Du wissen möchtest, was da womöglich bei der Euthanasie Deiner Tiere schief gelaufen ist, erfrage im Nachhinein, mit welchem Mittel Deine Tiere getötet wurden. Dann kann ich Dir mehr dazu sagen.

  • Ich werde alt...............
    Eben habe ich gemerkt, dass ich meine Einträge in 2 verschiedenen Foren, Hund und Katze, durcheinander gebracht habe.


    Ich hatte vor 2 Wochen, beim Katze einschläfern lassen, eine sehr unschöne Erfahrung machen müssen. Ich kopiere es mal her:
    O.K. ich weiß, dass die Nerven in Muskeln usw. noch eine Weile, nach dem Eintritt des Todes, reagieren können. Aber nach fast 90 Minuten danach auch noch? Murmel ist nicht das 1. Tier, welches ich auf dem letzten Weg begleitet habe, sowas habe ich aber noch nicht erlebt.Ich hatte Murmel auf dem Schoß, um ihn noch zu streicheln, da fingen die Beine und später auch das Gesicht, besonders das Mäulchen, zu zucken an. Nicht ganz sachte, sondern fast so stark wie beim träumen. Das ging einige Minuten so.


    Ist sowas normal? Der Tierarzt meinte auch, dass die Katze nach ihrem Ende noch brechen kann. ??? Wie geht das?



    Betti

  • Murmel war jetzt Deine Katze?
    Wie gesagt, wichtig wäre zu wissen, welches Mittel und WIE injeziert wurde. Und vor allem, ob eine Narkose gesetzt wurde, wie die verlief usw.

  • Ein immens wichtiges Thema. Danke dafür und danke auch für die Warnung.
    Mit uns leben zwei alte Hündinnen, geschätzte 11-12 Jahre und mindestens 13 Jahre oder älter. Unserer ältester Kater hat Blasenkrebs. Also müssen wir uns wohl oder übel mit diesem Thema auseinandersetzen, auch wenn das nicht unsere ersten Tiere sind, die uns verlassen.
    Zum einen kann ich sagen, dass im Laufe eines langen Lebens mit Tieren nur zwei davon eingeschläfert wurden, ein Kater mit 14 Jahren und unser erster Hund auch mit fast 14 Jahren. Alle anderen Tiere starben einen friedlichen Tod zu Hause auf natürliche Weise.


    Für den Kater kam der TA nach Hause, mein Mann und mein Sohn hatten das Haus verlassen, da sie es nicht mit ansehen konnten oder wollten. Ich erspare euch hier die Einzelheiten der Erkrankung, nur so viel, er hatte im Anschluss an eine Impfung (Impffolge oder nicht sei dahingestellt) chronische Darmerkrankung bekommen und durch den ständigen unwillkürlichen Durchfall so abgebaut, dass ich eine weitere Verlängerung des Lebens als unwürdig empfand und meinte, ihm dies ersparen zu müssen.
    Der Tierarzt hat eine Spritze mit dem Narkosemittel aufgezogen, das Katerchen wollte keine Spritze, hat seine Hand mit der Pfote weggeschoben. Dann kam zu mir, hat sein Köpfchen an mir gerieben, legte sich zurück in seinen Lieblingskarton, bekam die Spritze und schlief direkt ein. Der TA hat die Reflexe geprüft und dann eine zweite Spritze ins Herz gesetzt. Ich war so irritiert darüber, dass ich fragte, was er da macht und er sagte, er würde das Herz anhalten.
    Das ist mir ewig nicht aus dem Kopf gegangen. Denn wir gehen ja immer davon aus, dass "Einschläfern" auch Einschlafen bedeutet. Auf einen mechanischen Eingriff war ich nicht vorbereitet.


    Mein Mann und mein Sohn kamen wieder als der TA schon gegangen war. Mein Mann fragte, ob der TA noch nicht gekommen wäre, denn der Kater lag so friedlich da, als würde er nur schlafen, in seinem Pappkarton neben der Ausgangstür, den er sich Tage vorher ausgesucht hatte, dass wir nicht gewagt hatten, den Karton zu entsorgen.
    Der Karton war für uns wie eine Art Symbol, dass er gehen wollte und darin wurde er auch in unserem Garten begraben, die ganze Familie war da, wir streuten Blumen in sein Grab unter einer riesigen rosa-weiß gestreiften Buschrose, die viele Jahre wunderschön blühte und unter der wir oft saßen und an ihn dachten, voller Dankbarkeit, dass er sein Leben mit uns geteilt hatte.


    Wir haben uns nicht des Katers entledigt, weil uns vielleicht der Schmutz zu viel geworden wäre, den eine solche Erkrankung mit sich bringt. Die Pflege eines geliebten Tieres ist für uns selbstverständlich, auch wenn es nicht immer angenehm ist. Wir haben die Entscheidung aus Liebe, Respekt und Verantwortung getroffen und trotzdem kam immer wieder die Frage in mir hoch, hätte ich etwas anders machen sollen??? Und so hat sein Tod mich beeinflusst, wann immer ich mit einer derartigen Entscheidung konfrontiert war.
    Als uns Jahre später ein aus schlimmer Haltung befreiter Kater gebracht wurde, der die gleiche Erkrankung hatte und wieder weder schulmedizinisch noch alternativ eine Heilung oder Besserung erreicht werden konnte, habe ich ihn bis zum Schluss begleitet, jeden Tag neu entschieden, oft jede Stunde, ob es wirklich zuzumuten sei. Er starb nach einem Jahr bei uns an einem wunderschön sonnigen Maimorgen, begleitet von Vogelgezwitscher vor dem offenen Fenster auf eine so anrührende Weise ganz friedlich und sanft in meinen Armen ein und da wusste ich, dass es richtig war, ihn diesen Weg auf seine Weise gehen zu lassen und ihm die Zeit zu geben, die er selber brauchte, um zu gehen.
    Der friedliche, natürliche Tod, selbst von kranken Tieren, ist ein genau solches Wunder wie eine Geburt.


    Ich will damit nicht oberflächlich sagen, dass man einfach den Dingen ihren Lauf lassen sollte. Rücksprache mit TA, Heilpraktiker, homöopathischem Behandler (wen auch immer ihr vorzieht) halte ich für unverzichtbar, auch um selbst Entlastung zu erfahren. Aber letztendlich muss man diese Entscheidung weitestgehend allein treffen. Was ich in Zusammenhang mit solch umumkehrbaren Entscheidungen am Allerwichtigsten finde ist, dass man sich von niemandem drängen und überreden lassen sollte, wenn man selber zweifelt oder anderer Meinung ist.


    ?(
    Uta